Haus für Jugend und Familie
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Haus für Jugend und Familie
Lindenstr. 9b
23623 Ahrensbök

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Rufen Sie einfach an unter

 

04525 493084

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Öffnungszeiten

7:00 - 20:00 Uhr

Heute schon mit deinem Kind gesprochen?

Informationen zum Elterninfoabend am 14.06.18

 

Was kann ich als Elternteil tun?

 

Begleiten Sie Ihr Kind beim Surfen.
Schützen Sie Ihr Kind vor problematischen Inhalten.
Geben Sie ihrem Kind die Möglichkeit über seine Erfahrungen im Internet zu reden.
Vereinbaren Sie klare Regeln.
Unterstützen Sie ihr Kind und stärken Sie ihm den Rücken
Achten Sie auf Anzeichen bei Ihren Kindern, z.B. verbal
Melden Sie Auffälligkeiten und Verstöße
Bauen Sie das Selbstbewusstsein ihres Kindes auf
Weisen Sie ggf. auf rechtliche Konsequenzen hin

 

Einige Erkenntnisse

Erkennen Sie die Bedeutung neuer Medien für Kinder an!
Machen Sie das Thema „Medien“ zur Familiensache!
Vereinbaren Sie klare Regeln!
Weisen Sie auf Risiken hin!
Gestalten Sie medienfreie Zeiten und seien Sie Vorbild!
Schauen Sie nicht heimlich, was ihr Kind mit Medien macht!
Vermeiden Sie Verbote!
Machen Sie Ihr Kind zum „Experten“!
Nutzen Sie das Handy und Medien auch kreativ.

 

Medienzeiten

Bis 7 Jahre: ca. 30 Minuten
8-9 Jahre: ca. 45 Minuten
10-11 Jahre: ca. 60 Minuten
12-13 Jahre: ca. 90-120 Minuten

Soziale Plattformen frühestens ab 10 Jahre
Schaffen Sie auch medienfreie Zeiten

 

Bei Bedarf können sie eine Linkliste unter der Tel.Nummer 04525/493084 anfordern.

Vom 15.01.2018 - 09.02.2018 hängen überall Plakate mit dem Titel „ Heute schon mit deinem Kind gesprochen“ .

Dies ist eine Aktion der Ahrensböker Kitas, der Arnesboken-Schule und des
Familienzentrums Ahrensbök. Wir möchten aufmerksam machen auf den gedankenlosen Umgang mit dem Handy und die Bedürfnisseder Kinder auf elterliche Zuwendung in den Mittelpunkt stellen.
Diese Aktion soll keine Zurechtweisung, sondern ein Denkanstoß
sein.

Im Rahmen dieser Kampagne werden noch weitere Veranstaltungen
zu diesem Thema stattfinden, auf welche wir sie rechtzeitig hinweisen werden.

 

Im Netzwerk des Familienzentrums Ahrensbök berichten viele Erzieherinnen und Lehrkräfte davon, dass Eltern häufig mit dem Smartphone beschäftigt sind, wenn Sie ihre Kinder abholen, ohne es zu begrüßen oder mit ihm zu sprechen. Dabei hat auch das Kind einen erlebnisreichen Arbeitstag hinter sich und viel zu berichten. Auch auf Spielplätzen oder in der Gemeinde kann man dieses Phänomen beobachten.

 

Mit 2 Plakatmotiven sollen Eltern in Ahrensbök sensibilisiert werden, darüber nachzudenken, wie oft sie mit dem Smartphone beschäftigt sind und dabei ihre Kinder ignorieren.

Verschiedene Umfragen und Studien zeigen auf, dass Kinder sich von ihren Eltern aufgrund von Handynutzung vernachlässigt fühlen.

Laut einer Studie in Norwegen, gaben 11 % der befragten Mädchen und Jungen an, dass sie sich wegen des Internets von ihren Eltern vernachlässigt fühlen.

Die Kinder bemängeln nicht etwa die körperliche Abwesenheit, sondern die mentale: Über Smartphones und andere Internetzugänge würden die Eltern einfach verschwinden.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Yougov bestätigt diesen Trend für Schweden. Dort ist es sogar jedes dritte Kind, das darunter leidet, dass sich seine Eltern oft lieber mit ihrem Handy als dem eigenen Nachwuchs beschäftigen. Zwölf Prozent der Eltern gaben zu, ihre Kinder auf Spielplätzen oder Schwimmbädern nicht genügend beaufsichtigt zu haben, weil sie mit ihren Smartphones beschäftigt waren.

AVG befragte 6.000 Personen um das Verhältnis zwischen Eltern, Kindern und Smartphones zu untersuchen. Dabei fanden 54 % der Kinder, dass ihre Eltern zu viel mit dem Smartphone beschäftigt sind, 32 % der Kinder fühlen sich unwichtig, wenn ihre Eltern vom Smartphone abgelenkt sind. Gleichzeitig gaben 52 % der Eltern an, dass sie das Smartphone zu oft zu nutzen.

Es gibt noch keine Zahlen, die den Umgang von deutschen Eltern mit der Smartphone-Nutzung und einer möglichen reduzierten Aufmerksamkeit auf die Kinder belegen, aber ein Blick auf die heimischen Spielplätze, Freizeitanlagen oder ähnliches zeigen häufig ein ähnliches Szenario.

Für die gesunde Entwicklung eines Kindes ist die Auseinandersetzung mit den Eltern, ihrer Aufmerksamkeit und ihrem Lob unersetzlich, damit eine Bindung entsteht.

Die intensive Smartphonnutzung der Eltern führt zu:

  • Verzögerungen in der Sprachentwicklung bei Kindern, weil Eltern, die ständig das Handy nutzen oder im Internet surfen, zu wenig mit ihrem Nachwuchs kommunizieren.

  • Kinder, die sich zu wenig beachtet fühlen, könnten in Depressionen fallen.

  • Wenn Eltern ständig durch das Handy abgelenkt sind, dann ist es für die Kinder schwierig, daran zu glauben, dass sie wirklich wahrgenommen werden. Bei ihnen könnte sich der Eindruck verinnerlichen: "Das Handy ist wichtiger als ich!"

  • Das Verhalten der Eltern führt langfristig zu Bindungsproblemen.
    (Hamburger Psychologe und Autor Michael Thiel)

Einige Erkenntnisse aus „Mediatisierung Mobil - Handy- und mobile Internetnutzung von Kinder und Jugendlichen“ (LfM Schriftenreihe Medienforschung)

  • Neben expliziten Handyerziehungsmaßnahmen hat insbesondere das Vorbildverhalten der Eltern und ihre Beziehungsqualität zum Kind Einfluss auf den Umgang mit dem Handy.

  • Kinder, deren Eltern selbst eine ausgeprägte Nutzung zeigen, nutzen das Handy ebenfalls aktiver – auch auf eine riskant-negative Weise.

  • Da 15 % der befragten Eltern so gut wie gar keine Handyerziehung betreiben, sollte diese Gruppe verstärkt aufgespürt, angesprochen und motiviert werden.

  • Kinder sind geborene Nachahmer, von Geburt an beginnen Kinder, das Verhalten von Erwachsenen nachzuahmen. Das macht Eltern – ob wir uns dessen nun immer bewusst sind oder nicht – zu Vorbildern. Durch das „Vorleben“ der Eltern lernen Kinder Verhalten, Einstellungen und Gefühle – mehr noch als durch gezielte Erziehungsmaßnahmen oder wortreiche Erklärungen. Und genau darin liegt eine große Chance für entspannte und erfolgreiche Erziehung, gerade auch im Umgang mit dem Smartphone.

 

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